Sommerblühender Solitär für sonnenwarme, geschützte Stadtlagen
Kräuselmyrte ‘Rosea Nova’ · Lagerstroemia indica ‘Rosea Nova’
Mehrstämmig wachsende Kräuselmyrte für vollsonnige, sommerheiße Standorte des Oberrheingrabens, des Niederrheins und vergleichbarer Wärmegebiete, überall dort, wo ein hitzetoleranter Kleinbaum mit langer, rosa Sommerblüte spezifiziert werden soll.
Über diese Sorte
In der Reife erreicht die Sorte vier bis sechs Meter Höhe bei drei bis fünf Metern Kronenbreite und entwickelt einen mehrstämmigen, im Aufbau rundlich-ausgewogenen Habitus, der sie für Pflanzbeete mit begrenztem oberirdischem Raum und für Baumscheiben in versiegelten Innenstadtbereichen verwendbar macht. Der Zuwachs ist moderat, was eine vorhersehbare Endgröße und einen geringen Schnittbedarf in der Etablierungsphase mit sich bringt. Die glatte, in unregelmäßigen Platten abblätternde Borke trägt eine eigenständige Wintersilhouette und macht die Art auch in der laubfreien Zeit gestalterisch lesbar.
Die Blüte setzt im Juni ein und reicht bei ausreichender Wärmesumme bis in den August hinein, getragen von dichten, endständigen Rispen in einem kräftigen Rosa, das im Stadtbaum-Sortiment kaum eine direkte Entsprechung findet. Im Herbst geht das dunkelgrün glänzende Laub in gelbe, orange und rote Töne über, sodass die Sorte zwei klar getrennte ornamentale Phasen liefert. Die Blüten ziehen…
In der Reife erreicht die Sorte vier bis sechs Meter Höhe bei drei bis fünf Metern Kronenbreite und entwickelt einen mehrstämmigen, im Aufbau rundlich-ausgewogenen Habitus, der sie für Pflanzbeete mit begrenztem oberirdischem Raum und für Baumscheiben in versiegelten Innenstadtbereichen verwendbar macht. Der Zuwachs ist moderat, was eine vorhersehbare Endgröße und einen geringen Schnittbedarf in der Etablierungsphase mit sich bringt. Die glatte, in unregelmäßigen Platten abblätternde Borke trägt eine eigenständige Wintersilhouette und macht die Art auch in der laubfreien Zeit gestalterisch lesbar.
Die Blüte setzt im Juni ein und reicht bei ausreichender Wärmesumme bis in den August hinein, getragen von dichten, endständigen Rispen in einem kräftigen Rosa, das im Stadtbaum-Sortiment kaum eine direkte Entsprechung findet. Im Herbst geht das dunkelgrün glänzende Laub in gelbe, orange und rote Töne über, sodass die Sorte zwei klar getrennte ornamentale Phasen liefert. Die Blüten ziehen Bestäuber an, ohne nennenswerten Fruchtschmuck auszubilden.
Die Frosthärte ist der entscheidende Vorbehalt für den deutschen Einsatz. Nach derzeitiger Datenlage zuverlässig winterhart bis etwa minus fünfzehn Grad Celsius in durchlässigem, nicht staunassem Boden; in geschützten Lagen des Oberrheingrabens, des Mittelrheins und milder Bereiche Nordrhein-Westfalens bewährt, während sie in der ostdeutschen Tiefebene und im Alpenvorland bei länger anhaltendem Kahlfrost mit Rückfrierschäden am einjährigen Holz reagiert, aus denen sie jedoch im Folgejahr vom Stock wieder austreibt.
Standörtlich verlangt 'Rosea Nova' volle Sonne, da unzureichende Wärmesumme Blühleistung und Holzreife mindert, und einen tiefgründigen, gut drainierten Boden; Staunässe ist auszuschließen, sandige bis lehmig-sandige Substrate werden ebenso angenommen wie schwerere Böden, sofern die Drainage gewährleistet ist. Hitzereflexion versiegelter Flächen sowie urbane Luftbelastung werden gut vertragen, die Streusalztoleranz ist gering und schließt exponierte Hauptverkehrsachsen aus. Krankheits- und Schädlingsdruck bleiben unter mitteleuropäischen Bedingungen moderat, mit gelegentlichem Echten Mehltau bei stagnierender Luftführung als wesentlicher Beobachtungspunkt.
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