Immergrüne Solitär- und Heckenstechpalme für gemäßigte Stadtlagen
Mutchagara-Stechpalme ‘Nellie R. Stevens’ · Ilex mutchagara ‘Nellie R. Stevens’
Als dichtwüchsige, immergrüne Stechpalme mit kompakt pyramidalem Habitus zeigt diese Auslese glänzend dunkelgrünes Laub und zuverlässige rote Wintertracht, geeignet als hohe Schnitthecke, Rahmenpflanzung oder freistehender Solitär in mitteldeutschen Wärmegebieten.
Kernfakten
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Über diese Sorte
Der Hybrid aus Ilex aquifolium und Ilex cornuta bildet eine geschlossene, gleichmäßig aufgebaute Pyramidenkrone, die in Reife 4 bis 6 m Höhe und 3 bis 5 m Breite erreicht; das Wachstum ist mäßig, sodass sich die Kronenstruktur über mehrere Standjahre kontrolliert entwickeln lässt. Gegenüber dem in milderen west- und südwestdeutschen Lagen heimischen Ilex aquifolium und gegenüber etablierten Marktreferenzen wie 'J.C. van Tol' oder den Ilex × meserveae-Sorten zeichnet sich 'Nellie R. Stevens' durch eine besonders dichte Beastung und einen reichen, zuverlässigen Fruchtansatz aus.
Die Frosthärte umfasst nach Datenlage die Winterhärtezonen 6a bis 9b, womit der Klon in der Oberrheinebene, am Nieder- und Mittelrhein, im Münsterland sowie in den geschützten Lagen Süd- und Westdeutschlands zuverlässig winterhart ist; in den kontinental geprägten ostdeutschen Tieflagen und in höheren Mittelgebirgslagen ist bei länger anhaltendem Kahlfrost unter etwa minus 18 Grad Celsius mit Blatt- und…
Der Hybrid aus Ilex aquifolium und Ilex cornuta bildet eine geschlossene, gleichmäßig aufgebaute Pyramidenkrone, die in Reife 4 bis 6 m Höhe und 3 bis 5 m Breite erreicht; das Wachstum ist mäßig, sodass sich die Kronenstruktur über mehrere Standjahre kontrolliert entwickeln lässt. Gegenüber dem in milderen west- und südwestdeutschen Lagen heimischen Ilex aquifolium und gegenüber etablierten Marktreferenzen wie 'J.C. van Tol' oder den Ilex × meserveae-Sorten zeichnet sich 'Nellie R. Stevens' durch eine besonders dichte Beastung und einen reichen, zuverlässigen Fruchtansatz aus.
Die Frosthärte umfasst nach Datenlage die Winterhärtezonen 6a bis 9b, womit der Klon in der Oberrheinebene, am Nieder- und Mittelrhein, im Münsterland sowie in den geschützten Lagen Süd- und Westdeutschlands zuverlässig winterhart ist; in den kontinental geprägten ostdeutschen Tieflagen und in höheren Mittelgebirgslagen ist bei länger anhaltendem Kahlfrost unter etwa minus 18 Grad Celsius mit Blatt- und Triebschäden zu rechnen, weshalb dort ein windgeschützter, halbschattiger Standort empfehlenswert bleibt.
Das große, ovale, am Rand leicht bedornte Blatt ist ledrig und glänzend dunkelgrün, wodurch sich auch im Winterhalbjahr eine geschlossene Laubmasse mit deutlicher Schattenwirkung ergibt; die im späten Frühjahr unscheinbar weiß erscheinende Blüte wird von Bestäubern besucht und entwickelt sich, da die Sorte weitgehend parthenokarp ist, auch ohne männlichen Partner zu zahlreichen leuchtend roten Steinfrüchten, die von Dezember bis Februar persistieren und Vögeln als Winternahrung dienen.
Standörtlich ist die Sorte anspruchslos, sofern Staunässe vermieden wird: sauer bis schwach alkalisch reagierende, sandige bis lehmige Böden werden gleichermaßen besiedelt, die Hitzetoleranz ist mäßig, die Toleranz gegenüber städtischer Luftbelastung dokumentiert, die Streusalzempfindlichkeit moderat. Krankheitsanfälligkeit und Schädlingsdruck sind gering, sodass sich der Klon für hohe Sichtschutzhecken, Rahmenpflanzungen in repräsentativen Anlagen und als formgebenden Einzelbaum in Innenhöfen, Vorplätzen und Stadtgartenanlagen eignet.
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