Diaplant
Technisches Datenblatt
Fraxinus ornus
diaplant.pt · 21/09/2026
Fraxinus ornus

Trockenheitsverträglicher Stadtbaum, Alternative zur Esche

Blumenesche · Fraxinus ornus

Kleinkroniger Stadt- und Solitärbaum für sommerwarme, kalkverträgliche Standorte, unter dem Druck des Eschentriebsterbens eine deutlich weniger anfällige Alternative zu Fraxinus excelsior und mit später, cremeweißer Blüte als Zierwert.

Größe Large
Endhöhe 8–15 m
Endbreite 6–10 m
Belaubung Laubabwerfend
Wuchsform Rundkronig
Hitzetoleranz Hoch
Trockenheitstoleranz Hoch
Sonne Volle Sonne
Winterhärtezone Zone 5b–9a

Über diese Art

Die aus Süd- und Südosteuropa bis Österreich und Böhmen stammende Blumenesche bleibt mit acht bis fünfzehn Metern Endhöhe und einer rundlich-eiförmigen, im Alter mäßig ausladenden Krone deutlich unter dem Maß der heimischen Esche. Das gefiederte, sommergrüne Laub treibt spät aus, sodass Spätfrostschäden in den Mittelgebirgs- und Voralpenlagen selten zu…
Mehr lesen Weniger anzeigen

Die aus Süd- und Südosteuropa bis Österreich und Böhmen stammende Blumenesche bleibt mit acht bis fünfzehn Metern Endhöhe und einer rundlich-eiförmigen, im Alter mäßig ausladenden Krone deutlich unter dem Maß der heimischen Esche. Das gefiederte, sommergrüne Laub treibt spät aus, sodass Spätfrostschäden in den Mittelgebirgs- und Voralpenlagen selten zu beobachten sind, und färbt sich im Herbst gelb bis purpurviolett.

Im Mai und Juni öffnen sich endständige, dichte Rispen cremeweißer, leicht duftender Blüten nach dem Laubaustrieb. Dieses Blühbild, in Verbindung mit der glatten, dunkelgrauen Borke und einer ruhigen Wintersilhouette, macht die Art zu einem ganzjährig tragenden Solitär in Plätzen, Innenhöfen und repräsentativen Vorbereichen, wo der ausgewachsene Habitus einer Stieleiche oder Linde räumlich nicht unterzubringen ist.

Die Standorteignung liegt klar in den sommerwarmen, kalkhaltigen und gut drainierten Lagen, wie sie in der Oberrheinebene, der Kölner Bucht, dem Mainfränkischen und dem Mittelelbegebiet vorherrschen. Die ausgeprägte Hitze- und Trockenheitsverträglichkeit beruht auf einem tief reichenden Wurzelsystem und einer wachsartigen Blattoberfläche; Staunässe wird hingegen schlecht vertragen. Die Frosthärte reicht in geschützter Lage bis etwa minus zwanzig Grad Celsius, bei Kahlfrost in den ostdeutschen Tieflagen oder höher gelegenen Mittelgebirgsstandorten sind Schäden am einjährigen Holz möglich, weshalb eine windgeschützte Position dort empfehlenswert ist.

Die Streusalzempfindlichkeit ist deutlich, was die Art aus stark salzbelasteten Straßenrandlagen ausschließt, sie aber für Baumscheiben in Wohnstraßen, Park- und Platzsituationen ohne Winterdienstbelastung qualifiziert. Gegenüber Hymenoscyphus fraxineus, dem Erreger des Eschentriebsterbens, zeigt sich Fraxinus ornus nach derzeitiger Datenlage aus Versuchspflanzungen und phytopathologischer Beobachtung erheblich weniger anfällig als Fraxinus excelsior, ohne als formal resistent zertifiziert zu gelten. In Verbindung mit der dokumentierten Klimaresilienz qualifiziert sich die Art im Sinne der gängigen Zukunftsbaum-Kriterien für sommertrockene, innerstädtische Standorte.

Ressourcen

Aconselhamento sobre esta espécie

Want to know more about Fraxinus ornus?

Conte-nos o seu projeto e aconselhamos sobre esta espécie — onde se dá bem, que tamanho faz sentido e o que esperar depois de plantada.

  • Produção própria
  • Exemplares adultos
  • Resposta em 1–2 dias
Falar connosco sobre esta espécie

Sem compromisso · orçamento personalizado