Solitär für historische Parks und großzügige Freiflächen
Rotbuche ‘Pendula’ · Fagus sylvatica ‘Pendula’
Langlebiger Solitärbaum für tiefgründige, frische Standorte in historischen Parkanlagen und großzügigen Grünflächen, dessen weit überhängende Beastung im Reifestadium eine geschlossene, skulpturale Kuppel von unverwechselbarer, weithin wirksamer Silhouette bildet.
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Über diese Sorte
Als Trauerform der heimischen Rotbuche ist 'Pendula' in mitteleuropäischen Klimaregionen zuverlässig winterhart bis etwa minus 25 °C, sofern der Standort tiefgründig, gleichmäßig frisch und nicht staunass ist. In der norddeutschen Tiefebene, im niederrheinischen und kölner Becken sowie im bayerischen Alpenvorland erreicht die Sorte ihre höchste Vitalität, während sie auf den sandigen, sommertrockenen Standorten Brandenburgs und der ostdeutschen Tiefebene nur in geschützter, ausreichend wasserversorgter Lage empfohlen werden kann. Späte Maifröste am austreibenden Holz sind erfahrungsgemäß die häufigste Schadensursache, weshalb frostgefährdete Senken zu meiden sind.
Die Bodenansprüche entsprechen denen der Art: bevorzugt werden frische, humose, tiefgründige Lehm- und Lößböden mit ausgeglichener Wasserführung, wobei sowohl schwach saure als auch kalkhaltige Substrate vertragen werden. Die Trockenheitsverträglichkeit ist gering und die deterministische Blattbildung führt bei länger…
Als Trauerform der heimischen Rotbuche ist 'Pendula' in mitteleuropäischen Klimaregionen zuverlässig winterhart bis etwa minus 25 °C, sofern der Standort tiefgründig, gleichmäßig frisch und nicht staunass ist. In der norddeutschen Tiefebene, im niederrheinischen und kölner Becken sowie im bayerischen Alpenvorland erreicht die Sorte ihre höchste Vitalität, während sie auf den sandigen, sommertrockenen Standorten Brandenburgs und der ostdeutschen Tiefebene nur in geschützter, ausreichend wasserversorgter Lage empfohlen werden kann. Späte Maifröste am austreibenden Holz sind erfahrungsgemäß die häufigste Schadensursache, weshalb frostgefährdete Senken zu meiden sind.
Die Bodenansprüche entsprechen denen der Art: bevorzugt werden frische, humose, tiefgründige Lehm- und Lößböden mit ausgeglichener Wasserführung, wobei sowohl schwach saure als auch kalkhaltige Substrate vertragen werden. Die Trockenheitsverträglichkeit ist gering und die deterministische Blattbildung führt bei länger anhaltender Sommerdürre zu vorzeitigem Laubfall, was die Eignung für versiegelte Stadtklimastandorte und straßenbegleitende Pflanzungen einschränkt. Streusalz, Bodenverdichtung und reflektierte Wärme werden nicht toleriert, sodass eine Verwendung als klassischer Stadtbaum oder Zukunftsbaum nicht infrage kommt.
Der Habitus ist die eigentliche Begründung für eine Verwendung: ein kurzer, oft gedrehter Stamm trägt weit ausladende, an den Spitzen tief herabhängende Gerüstäste, die im Alter den Boden erreichen und gelegentlich Wurzeln bilden, was zu der bekannten kuppelartigen Wuchsform mit fünfzehn bis zwanzig Metern Höhe und einer Kronenbreite von bis zu fünfundzwanzig Metern führt. Das dichte, glänzend dunkelgrüne Laub ergibt einen vollständigen Schattenwurf unter der Krone; die kupferbraune Herbstfärbung und die marzeszenten Blätter am Jugendholz tragen den Winteraspekt.
Im Verwendungsspektrum ist 'Pendula' ein Solitärgehölz für historische Parkanlagen in der Tradition von Wörlitz, Branitz oder Muskau, für repräsentative Grünanlagen, Friedhöfe und großzügig dimensionierte Privatgärten. Krankheits- und Schädlingsdruck entspricht dem der Art und ist gering; die Buchenkomplexkrankheit tritt überwiegend an älteren, durch Trockenstress vorgeschädigten Bäumen auf, was die Standortwahl zum entscheidenden Kriterium der Dauerhaftigkeit macht.
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