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Technisches Datenblatt
Cornus florida
diaplant.pt · 21/09/2026
Cornus florida

Halbschatten-Solitär für frische, saure Gartenstandorte

Amerikanischer Blumenhartriegel · Cornus florida

Ein kleinkroniger Unterholzbaum für frische, schwach saure, humose Standorte im Halbschatten, der Amerikanische Blumenhartriegel wird mit seinen weißen Hochblättern und der Herbstfärbung in Park-, Friedhofs- und Hausgartenanlagen als Solitär eingesetzt.

Cornus florida
Cornus florida
Cornus florida
Cornus florida
Größe Large
Endhöhe 5–10 m
Endbreite 5–10 m
Belaubung Laubabwerfend
Wuchsform Breitwachsend, Rundkronig
Hitzetoleranz Mäßig
Trockenheitstoleranz Gering
Sonne Halbschatten, Volle Sonne
Winterhärtezone Zone 5a–9a

Über diese Art

Die Art erreicht in mitteleuropäischer Kultur eine Endhöhe von etwa fünf bis acht Metern bei vergleichbarer Kronenbreite, mit waagerecht etagiertem Astaufbau und breit gerundetem, leicht abgeflachtem Habitus. Im April und Mai erscheinen vor dem Laubaustrieb die unscheinbaren echten Blüten, umgeben von vier weißen bis rosa überlaufenen Hochblättern, die in…
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Die Art erreicht in mitteleuropäischer Kultur eine Endhöhe von etwa fünf bis acht Metern bei vergleichbarer Kronenbreite, mit waagerecht etagiertem Astaufbau und breit gerundetem, leicht abgeflachtem Habitus. Im April und Mai erscheinen vor dem Laubaustrieb die unscheinbaren echten Blüten, umgeben von vier weißen bis rosa überlaufenen Hochblättern, die in der Aufsicht eine schalenförmige Blüte von drei bis vier Zentimetern Durchmesser bilden. Die rot leuchtenden Steinfrüchte reifen von August bis Oktober und bleiben oft bis in den Spätherbst hängen, während sich das gegenständig angeordnete Laub leuchtend purpurrot bis weinrot verfärbt.

Frosthart ist die Art nach derzeitigem Erkenntnisstand bis etwa minus 23 Grad Celsius, sofern der Standort durchlässig und nicht staunass ist. Zuverlässig winterhart zeigt sie sich in den milderen Lagen des Niederrheins, der Kölner Bucht und der Oberrheinebene, während in kontinental geprägten ostdeutschen Tieflagen sowie in höheren Mittelgebirgslagen bei länger anhaltendem Kahlfrost Schäden am einjährigen Holz und an den Blütenknospen auftreten können. Spätfröste nach mildem Vorfrühling beeinträchtigen regelmäßig die Blüte.

Der Standort sollte frisch bis mäßig feucht, durchlässig, humos und schwach sauer bis neutral sein; ausgesprochen kalkhaltige Böden und sommerliche Trockenphasen werden nicht vertragen, weshalb die Art für versiegelte innerstädtische Pflanzungen, salzbelastete Straßenränder und verdichtete Baumscheiben nicht in Frage kommt. Eine zwei bis vier Zentimeter starke Mulchauflage über dem Wurzelraum hält die flach streichenden Wurzeln im Sommer kühl.

Phytosanitär ist die Anthraknose des Hartriegels (Discula destructiva) zu beachten, deren Befallsdruck unter feucht-kühlen Bestandsbedingungen steigt; gut durchlüftete Halbschattenlagen mit ausreichendem Pflanzabstand zu Nachbarbäumen senken das Risiko spürbar. In der Gestaltung eignet sich die Art als Solitär an Wegegabelungen, in Heidegarten-Anlagen, als Vorpflanzung höherer Schattbäume und in lichten Gehölzgruppen mit Rhododendron, Pieris und Hamamelis. Cornus kousa bleibt für stadtklimatisch belastete Lagen die widerstandsfähigere Alternative.

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