Charakterkonifere für milde, gut dränierte Standorte
Himalayazeder · Cedrus deodara
{# A tabela de LOTES (§C, «zoom no lote») foi movida para baixo das características (botânica em cima, lotes em baixo — reunião 24/07). Ver #crm-lotes mais abaixo. #}Immergrüne Großkonifere mit überhängenden Triebspitzen, die sich in milden, sommerwarmen Lagen Deutschlands als Solitär für Park, repräsentatives Grün und großzügige Privatanlagen eignet, wo ein durchlässiger, windgeschützter Standort die Himalayazeder dauerhaft trägt.
Über diese Art
In der Jugend kegelförmig aufgebaut, entwickelt die Himalayazeder im Alter eine breit ausladende, oft flach abschließende Krone, deren mittlere Endhöhe in mitteleuropäischer Kultur bei etwa 20 bis 25 m liegt; in besonders günstigen Lagen sind 30 m und mehr dokumentiert, ohne dass die im Naturareal erreichten Höhen ansatzweise erwartet werden dürften. Die graublaugrünen, weichen Nadeln stehen büschelig an Kurztrieben, und die charakteristisch hängenden Triebspitzen erzeugen eine fein texturierte, ganzjährig wirksame Wintersilhouette, die sie von der gröberen Strenge der Atlas- und Libanonzeder klar unterscheidet.
Frosthärte ist die entscheidende Standortfrage. Die Art ist nach derzeitigem Erkenntnisstand in durchlässigem, nicht staunassem Boden zuverlässig winterhart bis etwa -17 °C, in geschützten Stadtlagen und bei geschlossener Schneedecke bis etwa -20 °C dokumentiert; bei länger anhaltendem Kahlfrost unter -18 °C oder bei Spätfrost auf zuvor mild durchwachsenes Holz sind…
In der Jugend kegelförmig aufgebaut, entwickelt die Himalayazeder im Alter eine breit ausladende, oft flach abschließende Krone, deren mittlere Endhöhe in mitteleuropäischer Kultur bei etwa 20 bis 25 m liegt; in besonders günstigen Lagen sind 30 m und mehr dokumentiert, ohne dass die im Naturareal erreichten Höhen ansatzweise erwartet werden dürften. Die graublaugrünen, weichen Nadeln stehen büschelig an Kurztrieben, und die charakteristisch hängenden Triebspitzen erzeugen eine fein texturierte, ganzjährig wirksame Wintersilhouette, die sie von der gröberen Strenge der Atlas- und Libanonzeder klar unterscheidet.
Frosthärte ist die entscheidende Standortfrage. Die Art ist nach derzeitigem Erkenntnisstand in durchlässigem, nicht staunassem Boden zuverlässig winterhart bis etwa -17 °C, in geschützten Stadtlagen und bei geschlossener Schneedecke bis etwa -20 °C dokumentiert; bei länger anhaltendem Kahlfrost unter -18 °C oder bei Spätfrost auf zuvor mild durchwachsenes Holz sind Triebschäden und Nadelbräune zu erwarten. Damit ist sie für die Oberrheinebene, die Niederrheinische Bucht, das Kölner Becken und vergleichbare Wärmegebiete als Solitär geeignet, während sie in den ostdeutschen Tieflagen, im bayerischen Alpenvorland und in den Mittelgebirgen nur in besonders geschützten Positionen empfohlen werden kann. Provenienz spielt eine erhebliche Rolle: die aus afghanischem Saatgut gezogenen Klone der Paktia-Gruppe (z. B. 'Karl Fuchs', 'Eisregen') gelten als deutlich frosthärter als das östliche Typmaterial.
Bodenkundlich verlangt die Art tiefgründige, durchlässige, schwach saure bis neutrale Lehmböden; Kalk wird in mäßiger Form vertragen, Staunässe nicht. Die Trockenheitsverträglichkeit ist nach Anwachsen mäßig bis gut, die Hitzetoleranz ebenfalls solide, doch die Streusalzempfindlichkeit und die Empfindlichkeit gegenüber verdichteten Stadtböden schließen eine Verwendung als Straßenbaum im engeren Sinne aus. Eine Einordnung als Zukunftsbaum im Sinne der GALK-Straßenbaumdiskussion ist daher nicht angezeigt; ihr Platz liegt im repräsentativen Park-, Friedhofs- und Privatgartenbau.
Nennenswerte phytosanitäre Probleme bestehen unter mitteleuropäischen Bedingungen nicht; gelegentlich treten Triebspitzendürre und in zu nassen Böden Wurzelfäule (Phytophthora) auf. Als großwüchsiger Solitär mit weit gespanntem Wurzelteller und tief ansetzender Beastung verlangt die Himalayazeder eine sorgfältige Standortplanung, lohnt diese aber durch eine Habitusqualität, die im mitteleuropäischen Koniferensortiment kaum eine vergleichbare Entsprechung findet.
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