Kleinkroniger Vier-Jahreszeiten-Solitär für Vorgärten und Innenhöfe
Kupfer-Felsenbirne · Amelanchier lamarckii
Mehrstämmiger Großstrauch bis kleinkroniger Hausbaum mit vier ausgeprägten Zierperioden und hoher Standortgenügsamkeit, in der Pflanzliste typischerweise als Vorgartensolitär für Wohnanlagen, Innenhöfe und Vorplätze gesetzt, dort wo ein vollwertiger Stadtbaum den verfügbaren Raum überfordern würde.
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Über diese Art
Amelanchier lamarckii, im deutschen Sprachraum als Kupfer-Felsenbirne geführt und in Nordwestdeutschland seit Langem eingebürgert, erreicht je nach Erziehung sechs bis acht Meter Endhöhe bei lockerem, aufrechtem Wuchs und einer Kronenbreite zwischen vier und sechs Metern. Im Fachhandel wird die Art überwiegend als Mehrstamm gezogen, gelegentlich auch als Hochstamm, wobei beide Erziehungsformen unterschiedliche Anwendungsfälle im Wohnumfeld und in der Innenhofbegrünung bedienen.
Der Zierwert verteilt sich auf vier Phasen, was die Art für Standorte mit ganzjähriger Aufenthaltsnutzung qualifiziert: einem bronzefarbenen Laubaustrieb, der mit der reichen weißen Blüte Ende April zusammenfällt, folgen im Juni bis Juli essbare, purpurschwarze Beeren, im Sommer ein mittelgrünes, dichtes Laub, im Herbst eine leuchtend orangerote bis scharlachrote Färbung, die je nach Witterung über zwei bis drei Wochen anhält. Die Fruchtphase bringt zugleich einen vogelökologischen Mehrwert, da Drosseln und…
Amelanchier lamarckii, im deutschen Sprachraum als Kupfer-Felsenbirne geführt und in Nordwestdeutschland seit Langem eingebürgert, erreicht je nach Erziehung sechs bis acht Meter Endhöhe bei lockerem, aufrechtem Wuchs und einer Kronenbreite zwischen vier und sechs Metern. Im Fachhandel wird die Art überwiegend als Mehrstamm gezogen, gelegentlich auch als Hochstamm, wobei beide Erziehungsformen unterschiedliche Anwendungsfälle im Wohnumfeld und in der Innenhofbegrünung bedienen.
Der Zierwert verteilt sich auf vier Phasen, was die Art für Standorte mit ganzjähriger Aufenthaltsnutzung qualifiziert: einem bronzefarbenen Laubaustrieb, der mit der reichen weißen Blüte Ende April zusammenfällt, folgen im Juni bis Juli essbare, purpurschwarze Beeren, im Sommer ein mittelgrünes, dichtes Laub, im Herbst eine leuchtend orangerote bis scharlachrote Färbung, die je nach Witterung über zwei bis drei Wochen anhält. Die Fruchtphase bringt zugleich einen vogelökologischen Mehrwert, da Drosseln und Stare die reifenden Beeren regelmäßig annehmen.
In den Standortansprüchen zeigt sich die Art als ausgesprochen genügsam: bevorzugt werden durchlässige, frische Lehmböden mit neutraler bis leicht saurer Reaktion, vollsonnige bis halbschattige Expositionen werden gleichermaßen vertragen, Verdichtung und länger anhaltende Staunässe bleiben hingegen zu meiden. Die Frosthärte liegt deutlich unter minus 25 °C und reicht damit über die Anforderungen aller deutschen Klimaregionen, von der Oberrheinebene bis in die kontinental geprägten ostdeutschen Tieflagen, sicher hinaus; auch Spätfröste während der Austriebsphase werden ohne Schäden überstanden, da sich die Blüte gegenüber kurzen Kahlfrostperioden vergleichsweise robust erweist.
Krankheits- und Schädlingsdruck bleibt unter mitteleuropäischen Bedingungen gering, vereinzelt treten Echter Mehltau oder Feuerbrand als untergeordnete Probleme auf, schwerwiegende Phytosanitärfälle sind aus der Gattung nicht bekannt. Auf der GALK-Straßenbaumliste ist die Art aufgrund ihrer begrenzten Endgröße nicht vertreten; ihre fachliche Verortung liegt entsprechend nicht im Straßenraum, sondern in der Vorgartengestaltung, in Wohnhof- und Reihenhausanlagen sowie als kleinkroniger Hausbaum, wo sie bei niedrigem Pflegeaufwand und vier verlässlich wiederkehrenden Zierperioden ihren spezifizierten Auftrag erfüllt.
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