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Technisches Datenblatt
Acer platanoides 'Crimson King'
diaplant.pt · 21/09/2026
Acer platanoides 'Crimson King'

Großkroniger Solitär mit dunkelpurpurnem Laub für Allee und Park

Spitzahorn ‘Crimson King’ · Acer platanoides ‘Crimson King’

Seit Jahrzehnten die verlässlichste purpurlaubige Auslese des heimischen Spitzahorns, gefragt als Farbakzent in Alleen, Parkanlagen und repräsentativen Grünflächen, wenn eine kontinuierliche Dunkelpurpur-Wirkung über die gesamte Vegetationsperiode gefordert ist.

Kernfakten

Größe Extra Large
Endhöhe Bis zu 20 m
Endbreite Bis zu 12 m
Belaubung Laubabwerfend
Sonne Halbschatten, Volle Sonne
Wachstumsrate Mittel
Bodenarten Sauer, Alkalisch, Sandig, Tonig
Verwendung in der Landschaft Allee / Straßenbepflanzung, Wald / Naturnah

Über diese Sorte

Die Sorte unterscheidet sich vom grünlaubigen Spitzahorn vor allem durch das tief dunkelpurpurne, in voller Sonne fast schwarzrote Laub, das die Färbung von Austrieb bis Herbst hält. Im April erscheinen vor dem Laubaustrieb gelbgrüne Blütendolden, die mit dem späteren Dunkellaub einen markanten Farbkontrast bilden. In Kultur erreicht 'Crimson King' rund 10…
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Die Sorte unterscheidet sich vom grünlaubigen Spitzahorn vor allem durch das tief dunkelpurpurne, in voller Sonne fast schwarzrote Laub, das die Färbung von Austrieb bis Herbst hält. Im April erscheinen vor dem Laubaustrieb gelbgrüne Blütendolden, die mit dem späteren Dunkellaub einen markanten Farbkontrast bilden. In Kultur erreicht 'Crimson King' rund 10 bis 15 m Höhe bei 6 bis 10 m Kronenbreite und bleibt damit etwas verhaltener als die Art.

Da Acer platanoides in Deutschland heimisch ist, stellt sich die Frosthärtefrage für die Sorte nicht ernsthaft: zuverlässig winterhart bis etwa minus 30 °C, also über sämtliche deutschen Klimaregionen hinweg unproblematisch, von der norddeutschen Tiefebene über die Mittelgebirge bis in die kontinental geprägten ostdeutschen Lagen. Spätfrostschäden am Austrieb sind selten, da der Laubaustrieb vergleichsweise spät einsetzt. In jungen Jahren kann es an stark exponierten Stämmen zu Frostrissen und Sonnenbrand kommen, was durch Stammschutz oder Beischattenpflanzung in den ersten Standjahren zu kompensieren ist.

Standörtlich ist die Sorte ausgesprochen anspruchslos und folgt im Wesentlichen der Art: tiefgründige, frische bis mäßig trockene Lehm- und Sandlehmböden werden bevorzugt, kalkhaltige wie schwach saure Substrate gleichermaßen toleriert, Staunässe dagegen schlecht ertragen. Hitzetoleranz und Trockenheitsverträglichkeit liegen im mittleren Bereich; in versiegelten innerstädtischen Standorten ist eine ausreichend bemessene Baumscheibe nach FLL-Empfehlung anzuraten, da das Wurzelsystem flach streicht und auf engem Wurzelraum mit Belagsanhebungen zu rechnen ist. Streusalz wird mäßig vertragen, eine direkte Lage an stark gestreuten Hauptverkehrsachsen ist nicht zu empfehlen.

Phytosanitär ist die Sorte als robust einzuordnen; relevant bleibt vor allem die Anfälligkeit der Gattung Acer für die Verticillium-Welke, die ein sorgfältiges Wässerungsmanagement in den ersten Standjahren nahelegt. Die Russrindenkrankheit betrifft schwerpunktmäßig Acer pseudoplatanus und tritt an A. platanoides nur untergeordnet auf, sollte bei innerstädtischer Verwendung jedoch beobachtet werden. Eingesetzt wird 'Crimson King' typischerweise als Solitär in Parkanlagen, als Farbakzent in gemischten Pflanzungen mit grünlaubigen Eichen, Linden oder Hainbuchen, sowie in Alleen, in denen eine geschlossene, dichte Krone bei mittlerer Endhöhe gefordert ist.

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  • Produção própria
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