Japanischer Fächerahorn mit korallenroter Winterrinde
Japanischer Ahorn ‘Senkaki’ · Acer palmatum ‘Senkaki’
Sortenauslese von Acer palmatum mit korallenroter bis korallenrosa Färbung der einjährigen Triebe, die nach Laubfall den Wintereindruck der Pflanze trägt. Vierjahreszeiten-Solitär für geschützte Wohngärten, Innenhöfe und halbschattige Kompositionen in milderen Klimaregionen.
Kernfakten
Über diese Sorte
Der 'Senkaki' (Synonym 'Sango-kaku', japanisch für Koralle) unterscheidet sich vom Typ und von rotlaubigen Sorten durch ein gattungseigentümliches Alleinstellungsmerkmal: die korallenrote bis korallenrosa Färbung der einjährigen Triebe und der jungen Astpartie, die sich unter Kahlfrost intensiviert und vom Laubfall bis zum Austrieb das tragende Bild der Pflanze stellt. Wer 'Senkaki' spezifiziert, ohne diesen Wintereindruck zum Argument zu machen, verwechselt die Sorte mit einem beliebigen Palmatum.
Laub handförmig fünf- bis siebenlappig, nicht geschlitzt, im Sommer hellgrün bis gelbgrün, mit Herbstfärbung in Buttergelb bis Aprikosenorange zwischen Mitte Oktober und Anfang November in atlantisch geprägten Lagen. Wuchs in der Jugend straff vasenförmig aufrecht, mit dem Alter zur breitkronigen Form übergehend: ausgewachsen 4 bis 6 m Höhe, 4 bis 5 m Kronenbreite, mit feiner und regelmäßiger Verzweigung. Wuchsgeschwindigkeit langsam, 20 bis 30 cm pro Jahr in günstiger Lage.
Frosthart bis…
Der 'Senkaki' (Synonym 'Sango-kaku', japanisch für Koralle) unterscheidet sich vom Typ und von rotlaubigen Sorten durch ein gattungseigentümliches Alleinstellungsmerkmal: die korallenrote bis korallenrosa Färbung der einjährigen Triebe und der jungen Astpartie, die sich unter Kahlfrost intensiviert und vom Laubfall bis zum Austrieb das tragende Bild der Pflanze stellt. Wer 'Senkaki' spezifiziert, ohne diesen Wintereindruck zum Argument zu machen, verwechselt die Sorte mit einem beliebigen Palmatum.
Laub handförmig fünf- bis siebenlappig, nicht geschlitzt, im Sommer hellgrün bis gelbgrün, mit Herbstfärbung in Buttergelb bis Aprikosenorange zwischen Mitte Oktober und Anfang November in atlantisch geprägten Lagen. Wuchs in der Jugend straff vasenförmig aufrecht, mit dem Alter zur breitkronigen Form übergehend: ausgewachsen 4 bis 6 m Höhe, 4 bis 5 m Kronenbreite, mit feiner und regelmäßiger Verzweigung. Wuchsgeschwindigkeit langsam, 20 bis 30 cm pro Jahr in günstiger Lage.
Frosthart bis etwa -15 °C in geschützten Lagen auf durchlässigem Substrat; ältere Pflanzen in der Oberrheinebene, der Niederrheinischen Bucht und im milden Köln-Bonner Raum zuverlässig winterhart. In offenen Lagen Ostdeutschlands, in der norddeutschen Tiefebene mit langanhaltendem Kahlfrost und im bayerischen Alpenvorland mit Spätfrostrisiko bestehen materielle Risiken am einjährigen Holz, vor allem in den ersten drei Standjahren; Spezifizierung dort nur in geschützter Position mit assurierter Drainage.
Standortansprüche eng. Frische, durchlässige, mäßig saure Böden mit organischer Substanz, kein staunasser Boden, kein schwerer Kalkboden. Trockenheitsverträglichkeit gering: Bewässerung im Sommer auch im Bestand erforderlich. Halbschattige bis lichte Lage; pralle Sommerlage in den heißen Wärmeregionen führt zu Blattrandverbrennungen. Stadtbaumeignung nicht gegeben, da Streusalztoleranz fehlt und Hitzereflexion versiegelter Standorte die Sorte überfordert. Kein Zukunftsbaum im Sinne der Klima-Artenmatrix, sondern ein Vierjahreszeiten-Solitär für den geschützten Wohn- und Repräsentationsgarten.
Verwendung als kontemplativer Einzelstand vor dunklem Immergrün-Hintergrund oder heller Wand, der die Wirkung der Rinde im laubfreien Halbjahr trägt. Schnittverträglichkeit auf Sanierungsschnitt beschränkt, kein starker Rückschnitt im Spätwinter.
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