Schlitzahorn-Sorte mit weinrotem Laub für gestaltete Solitärsetzung
Japanischer Ahorn ‘Dissectum Garnet’ · Acer palmatum ‘Dissectum Garnet’
Sorte des Acer palmatum mit überhängendem, kuppelförmigem Wuchs und tief geschlitztem, weinrotem Laub, das die Färbung des Austriebs bis in den Spätsommer hält. Solitärgehölz für Innenhöfe, Wassergartenränder, Trogbepflanzungen und gestaltete Kleinstandorte.
Kernfakten
Über diese Sorte
Im Vergleich zu 'Dissectum' mit grünem Schlitzblatt, das in deutschen Pflanzlisten als der Referenzklon dieser Wuchsform geführt wird, trägt 'Dissectum Garnet' dieselbe kaskadierende Habitusform und denselben extrem fein zerteilten Blattaufbau, jedoch in einem tiefweinroten Farbton, der vom Maitrieb bis in den August stabil bleibt und im Herbst zu Karmin und Brandrot wechselt. Die ausgewachsene Krone stabilisiert sich nach etwa zwanzig Jahren bei 2 bis 3 m Höhe und 3 bis 4 m Kronendurchmesser, mit einem breit übergreifenden Habitus.
Der Wuchs ist langsam, weshalb eine wirkungsvolle Pflanzung von vornherein einen mehrfach umgeschulten, im torrão konsolidierten Solitär erfordert und keine Entwicklungspflanzung sein kann. Der fachliche Einsatzfall ist ausschließlich die gestaltete Einzelsetzung: am Wasserbecken eines Innenhofs, als Akzent in einem japanisch inspirierten Kleinstgarten, als zentrales Element einer niedrigen Komposition aus Farnen und Rhododendron unter aufgelichtetem…
Im Vergleich zu 'Dissectum' mit grünem Schlitzblatt, das in deutschen Pflanzlisten als der Referenzklon dieser Wuchsform geführt wird, trägt 'Dissectum Garnet' dieselbe kaskadierende Habitusform und denselben extrem fein zerteilten Blattaufbau, jedoch in einem tiefweinroten Farbton, der vom Maitrieb bis in den August stabil bleibt und im Herbst zu Karmin und Brandrot wechselt. Die ausgewachsene Krone stabilisiert sich nach etwa zwanzig Jahren bei 2 bis 3 m Höhe und 3 bis 4 m Kronendurchmesser, mit einem breit übergreifenden Habitus.
Der Wuchs ist langsam, weshalb eine wirkungsvolle Pflanzung von vornherein einen mehrfach umgeschulten, im torrão konsolidierten Solitär erfordert und keine Entwicklungspflanzung sein kann. Der fachliche Einsatzfall ist ausschließlich die gestaltete Einzelsetzung: am Wasserbecken eines Innenhofs, als Akzent in einem japanisch inspirierten Kleinstgarten, als zentrales Element einer niedrigen Komposition aus Farnen und Rhododendron unter aufgelichtetem Kronendach. Für Alleen, Hecken oder volumetrische Großflächenpflanzungen ist die Sorte nicht vorgesehen.
Die Standortansprüche sind eng. Erforderlich sind humose, frische, durchlässige, sauer bis schwach saure Substrate; staunasse oder kalkverdichtete Böden bringen die Sorte rasch zum Versagen. Die korrekte Belichtung ist Halbschatten mit Morgensonne. In den Klimaregionen mit ausgeglichenem Wasserhaushalt, also Niederrheinische Bucht, bayerisches Alpenvorland und westliche Mittelgebirgsränder, entwickelt sich der Habitus regelmäßig; in der trocken-heißen Oberrheinebene ist eine geschützte Hofposition mit nachmittäglicher Beschattung Voraussetzung, sonst verbrennt das fein geschlitzte Laub an den Rändern und der weinrote Ton verblasst zu einem stumpfen Braun.
Die Frosthärte reicht bis etwa -20 °C in geschütztem Stand, in offenen Lagen der ostdeutschen Tieflagen bei länger anhaltendem Kahlfrost unter -18 °C ist mit Schäden am einjährigen Holz zu rechnen. Eine fachlich relevante Krankheits- oder Schädlingsbelastung besteht nicht; Acer palmatum bleibt vom Eschentriebsterben, der Massariakrankheit und der Russrindenkrankheit unberührt. Der Pflegeaufwand beschränkt sich auf einen Winterpflegeschnitt zur Entfernung abgestorbenen Innenholzes; jeder formgebende Eingriff zerstört die für die Sorte kennzeichnende Schirmform.
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